Landeshundegesetze Sachsen-Anhalt - Hundeakademie OWL
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Landeshundegesetze Sachsen-Anhalt


Das Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren vom 23. Januar 2009 des Landes Sachsen-Anhalt unterscheidet zwischen widerlegbar gefährlichen Hunden aufgrund einer Rassenzugehörigkeit(§ 3 Abs. 2 ) und gefährlichen Hunden aufgrund einer Einzelfallfeststellung(§ 3 Abs. 1, Alt. 2)


Gefährliche Hunde(§ 3 Abs. 2):

-Pitbull-Terrier,

-American Staffordshire-Terrier,

-Staffordshire Bullterrier,

-Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden dĂĽrfen nicht in das Inland eingefĂĽhrt oder verbracht werden.


Haltungsvoraussetzungen für gefährliche Hunde(§ 3 Abs. 2):

- Chip

- Von dem Hund darf keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen

- Haftpflicht

- Wesenstest mit Sozialverträglichkeitspfrüfung des Hundes

- Erlaubnispflichtig

- Sachkundenachweis



Gefährliche Hunde(§ 3 Abs. 1, Alt. 2):

Im Einzelfall gefährliche Hunde sind insbesondere:

1.Hunde, die auf Angriffslust oder über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft oder Schärfe oder auf andere in der Wirkung gleichstehende Merkmale gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet sind,
2.Hunde, die sich als bissig erwiesen haben,
3.Hunde, die wiederholt in gefahrdrohender Weise Menschen angesprungen haben, oder
4.Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reiĂźen.


Haltungsvoraussetzungen für gefährliche Hunde(§ 3 Abs. 1, Alt. 2):

- Chip

- Von dem Hund darf keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen

- Haftpflicht

- Wesenstest mit Sozialverträglichkeitsprüfung des Hundes

- Erlaubnispflichtig(von Antragsstellung bis Entscheidung der Behörde → Fiktion der Erlaubnis)Sachkundenachweis

 
 
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