Landeshundegesetze Hessen - Hundeakademie OWL
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Landeshundegesetze Hessen

Die Gefahrenabwehrverordnung ĂŒber das Halten und FĂŒhren von Hunden vom 22.01.2003 aus dem Bundesland Hessen unterscheidet zwischen gefĂ€hrlichen Hunden aufgrund einer Rassenzugehörigkeit(§ 1 Abs. 1) und gefĂ€hrlichen Hunden aufgrund ihres Wesens(§ 1 Abs. 2).


GefÀhrliche Hunde gem. § 1 Abs. 1 sind:

-Pitbull-Terrier oder American Pitbull Terrier,

-American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier,

-Staffordshire-Bullterrier,
-Bullterrier,
-American Bulldog,
-Dogo Argentino,
-Kangal (Karabash),
-Kaukasischer Owtscharka,
-Rottweiler.

GefÀhrliche Hunde gem. § 1 Abs. 2 sind Hunde, die
1. einen Menschen gebissen oder in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, sofern dies nicht aus begrĂŒndetem Anlass geschah,

2. ein anderes Tier durch Biss geschĂ€digt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artĂŒblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben,

3. durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reißen oder

4. aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass sie Menschen oder Tiere ohne begrĂŒndeten Anlass beißen.


Haltungsvoraussetzungen fĂŒr gefĂ€hrliche Hunde:
  • Erlaubnispflicht

  • Nur ein gefĂ€hrlicher Hund darf „Gassi“ gefĂŒhrt werden.

  • Hunde sind allgemein so zu halten, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

  • Chip

  • Haftpflicht

  • Nachweis, dass Hundesteuer entrichtet wurde

  • Sachkundenachweis

  • ZuverlĂ€ssigkeit

  • Warnschild

  • ausbruchssicheres Halten

  • Leinenpflicht, max. 2m

  • Maulkorbpflicht

  • Kennzeichnen, auf GrundstĂŒck, dass gefĂ€hrlicher Hund gehalten wird

  • Alle ZugĂ€nge zu dem eingefriedeten Besitztum oder der Wohnung sind mit deutlich sichtbarem Warnschild in Signalfarbe mit der Aufschrift „Vorsicht Hund!“ zu versehen.

 
 
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